Der Trainingsplan zur Veränderung!

Eine der bisher besten Anschaffungen für unsere Wohngemeinschaft war das Whiteboard! Wöchentlich haben wir uns zusammengesetzt und unsere nächsten Sieben Tage geplant. Unsere Aufgaben und Pläne täglich im Gemeinschaftsraum zu sehen hilft enorm!

 

Unsere Woche war im wesentlichen in drei Kategorien eingeteilt:

Sport

Ein Hauptbestandteil unseres Plans war unser Workout. Jeden Sonntag planten wir die Tage an denen wir gemeinsam zum Sport konnten. Nicht nur weil es gesund ist, das ist schließlich allgemein bekannt, sondern auch weil ein trainierter Körper und die damit einhergehende gesunde Ernährung deine Disziplin festigt und das Selbstwertgefühl in ungeahnte Höhen katapultiert.

Challenges

Der wohl wichtigste Part sind die wöchentlichen Challenges! Jeder der sich auch nur zu einem kleinen Teil mit der Persönlichkeitsentwicklung befasst hast weiß, dass das Verlassen der sogenannten Comfort-Zone unumgänglich für den Prozess ist. Also überlegten wir uns Woche für Woche immer unangenehmere Aufgaben die wir bis zum kommenden Sonntag erledigen musst. Angefangen vom Handy hochhalten und ein Selfie in einer ungemütlichen Situation knipsen, bis hin zum Ansprechen fremder Menschen im Bus. Ein nicht-erfüllen der Challenge bedeutete 10€ in die WG-Kasse.

Bücher

Nicht nur die körperliche- und emotionale Stärkung ist für die Selbstoptimierung wichtig, sonder vor allem auch die geistige! Jede Woche wird eine Seitenzahl festgesetzt die bis zum Ende der Zeit erreicht werden muss. Dadurch entstehen Routinen im Tagesablauf, mit der man Bücher in Tagen verschlingen kann.



Wenn du diese zugegeben nur kurz angeschnittenen Wochenplan-Bausteine in dein Leben einbaust, wirst du schon nach kurzer Zeit eine gewaltige positive Veränderung bemerken. Auf deinen Wunsch hin, kann ich diese Punkte selbstverständlich noch genauer im Detail wiedergeben, schreib mir dafür einfach ein kurzes Feedback. Ein guter Bekannter von mir fing auf Grund einer Spektrophobie und Depressionen an, auf dem Weg zur Arbeit Leute im Bus anzusprechen. Bereits nach wenigen Wochen, so berichtete er mir, habe sich auf Grund dieser simplen Sache sein Leben enorm Verbessert und konnte nach wenigen Wochen wieder in den Spiegel blicken. Am Tag an dem er mir diese Geschichte anvertraute, waren 7 Jahre vergangen. Niemals hätte ich das bei einem so extrovertierten und aufgeschlossenen Menschen wie ihm gedacht. Und er tat nur diese einzige Sache! Unvorstellbar wo er heute wäre, wenn es auch all die anderen Dinge getan hätte, die seit Monaten auf unserem Whiteboard stehen.